Bewerbungsschluss bis:
20. Juli 2026
Fachrichtungen:
Geistes-, Sozial-, Theater- und Kulturwissenschaften; Natur- und Technikwissenschaften
Profil der Teilnehmenden:
Eingeladen zur Bewerbung sind Masterstudierende, Promovierende und junge Forschende der einschlägigen Fachrichtungen sowie junge Kulturfachleute aus Museen, Theatern, Archiven, Bibliotheken und verwandten Institutionen.
Beschreibung:
Gewalt, Macht und Krieg sind gegenwärtige Realitäten, die politische Ordnungen erschüttern, gesellschaftliche Zusammenhänge zerreißen und kulturelle Institutionen vor grundlegende Fragen stellen. In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte auf dem europäischen Kontinent und weltweit das Denken und Handeln neu bestimmen, gewinnt die Frage nach der Rolle von Kunst, Kultur und Wissenschaft eine neue und dringende Bedeutung. Die Henry Arnhold Dresden Summer School 2026 widmet sich der Frage, ob und wie Kunst und Kultur auf Gewalt, Macht und Krieg reagieren können und müssen. Dokumentieren sie
Gewalt, schaffen sie Räume des Dialogs, bewahren sie Erinnerungen oder geraten sie selbst in politische Konfliktlinien? Welche Handlungsspielräume bleiben Kulturinstitutionen in Krisenzeiten und wie reagieren sie auf Polarisierung, Desinformation und autoritäre Tendenzen? Im Zentrum steht dabei das besondere Vermögen von Kunst und Kultur, die Kulturgeschichte der Gewalt sichtbar zu machen und mit darstellenden und expressiven Mitteln in gesellschaftliche Reflexionsräume zu übersetzen. Die Summer School untersucht, wie Kunst und Kultur unterschiedliche Epochen von Krieg und Gewalt verarbeiten – von historischer Distanz bis zur unmittelbaren Gegenwart.
In enger Zusammenarbeit mit führenden Dresdner Kulturinstitutionen bietet die Henry Arnhold Dresden Summer School ein vielschichtiges, praxisnahes Programm für junge Kulturfachleute und Studierende aus dem In- und Ausland, die über gute Deutschkenntnisse verfügen und an den Schnittstellen von Kunst, Politik und Bildung tätig sind oder forschen.
Die Teilnehmenden erwartet ein mehrtägiges Programm mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Einblicken hinter die Kulissen der beteiligten Institutionen. Besuche aktueller Ausstellungen, Probenbesuche und Gespräche mit Kuratorinnen und Kuratoren, Künstlerinnen und Künstlern sowie Leitungspersonen wichtiger Kulturinstitutionen verbinden wissenschaftliche Reflexion mit konkreten Erfahrungen aus der Praxis. Dabei eröffnen Workshops, seminarartige Diskussionen und gemeinsame Reflexionsrunden Raum für eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kulturinstitutionen in Krisenzeiten Orte der Vermittlung, Reflexion und demokratischen Auseinandersetzung sein können. Die Summer School bietet somit die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen von Gewalt, Macht und Krieg im kulturellen Kontext auseinanderzusetzen. Sie versteht sich dabei nicht nur als akademisches Format, sondern auch als Ort der Begegnung und der gemeinsamen Arbeit an Ideen für eine offene und demokratische Kulturpraxis.
Teilnahmebedingungen:
Wir laden Sie herzlich ein, sich für die Henry Arnhold Dresden Summer School zu bewerben. Bitte senden Sie ein Motivationsschreiben (max. eine Seite, mit Bezug zum Thema „Gewalt.
Macht. Krieg – Kunst und Kultur in polarisierten Zeiten“) sowie einen aktuellen Lebenslauf bis zum 20. Juli 2026 an: hasummerschool@mailbox.tu-dresden.de
Die Auswahlbenachrichtigungen erfolgen voraussichtlich bis Ende August 2026.
Die Teilnahmegebühr beträgt 250 € pro Person. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. In begründeten Einzelfällen ist eine Anpassung der Gebühr möglich.





