Prof. Dr. Marion Ackermann

Marion Ackermann (*1965) ist seit dem 1. November 2016 Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie wurde 1995 über die autobiografischen und theoretischen Texte Wassily Kandinskys promoviert. Von 1995 bis 2003 war sie an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus beschäftigt, zunächst als wissenschaftliche Volontärin, dann als Kuratorin. Von Dezember 2003 bis Oktober 2009 war sie Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart, das im März 2005 in einem Neubau am Stuttgarter Schlossplatz eröffnet wurde. Von September 2009 bis Oktober 2016 war sie Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Sie hat u. a. „SchattenRisse“ (2001), „Piktogramme – Die Einsamkeit der Zeichen“ (2006), „Drei. Das Triptychon in der Moderne“ (2009), „Joseph Beuys. Parallelprozesse“ (2010), „Kandinsky, Malewitsch, Mondrian – der weiße Abgrund Unendlichkeit“ (2014) und „Uecker“ (2015) kuratiert und zahlreiche Projekte mit internationalen zeitgenössischen Künstlern initiiert. Sie ist darüber hinaus u. a. in folgenden Gremien aktiv: Präsidium des Goethe Instituts; International Advisory Board des State Hermitage Museum; Academic Council der National Gallery Prague; Aufsichtsrat der KBB in Berlin und Senat der Deutschen Nationalstiftung.

Josephine Apraku

Josephine Apraku ist Afrikawissenschaftlerin. Zusammen mit Jule Bönkost leitet sie das IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung in Berlin. Seit 2016 führt sie beim Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum ARiC Berlin e. V. das Bildungsprojekt „Hier und Jetzt! Kolonialrassismus im Unterricht“ durch.

Dr. Achim Bonte

Achim Bonte ist seit August 2018 Generaldirektor der SLUB Dresden. Seine besonderen Interessen liegen in der Entwicklung der Digitalen Bibliothek, sowie in der Zusammenarbeit von Forschung und nachhaltigen digitalen Informationsinfrastrukturen.

Dr. Jens Bove

Jens Bove leitet die Deutsche Fotothek der SLUB. Die Deutsche Fotothek ist inzwischen eine Fotografie-Plattform für 80 Einrichtungen. Jens Bove ist u. a. Dresdner Sprecher des DFG-geförderten Fachinformationsdienstes „Kunst – Fotografie – Design“ (arthistoricum.net) und entwickelt dafür eine wissenschaftsgeleitete Bildplattform.

Prof. Dr. Heinz Bude

Heinz Bude (*1954) lebt in Berlin und lehrt Makrosoziologie an der Universität Kassel. 1978 erwarb er das Diplom der Soziologie, 1986 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. und 1994 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin für das Fach Soziologie. Von 1992 bis 2014 war er am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig und im Jahre 2000 folgte er dem Ruf an die Universität Kassel. Er beschäftigt sich mit den Generationen im sozialen Wandel und erkennt mit dem Begriff der sozialen Exklusion neue Formen der gesellschaftlichen Ungleichheit. Zu seinen wichtigen letzten Publikationen gehören „Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft“ (Carl Hanser Verlag 2008) und der zusammen mit Thomas Medicus und Andreas Willisch herausgegebene Band „ÜberLeben im Umbruch. Am Beispiel Wittenberge: Ansichten einer fragmentierten Gesellschaft“ (Hamburger Edition 2011). 2014 erschien „Gesellschaft der Angst“ (Hamburger Edition) und 2016 „Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen“ (Carl Hanser Verlag) sowie der zusammen mit Philipp Staab herausgegebene Band „Kapitalismus und Ungleichheit. Die neuen Verwerfungen“ (Campus Verlag). Im Frühjahr 2018 schließlich veröffentlichte er „Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968“ (Carl Hanser Verlag). Im Jahre 2016 erhielt Heinz Bude von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie den Preis für Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie.

Dr. Thomas Haffner

Thomas Haffner studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und lateinische Philologie in Heidelberg und Wien studiert. Seit 1997 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Handschriftensammlung der SLUB tätig.

Hannes Hein und Angela Zacher

Das Mode- und Workshop Projekt OOFABRIC wurde 2009 als „out-of-kippot – headware with a jewish twist“ von Hannes Hein in München gegründet. Ab 2014 wandelte sich das Projekt in out-of-fabric OOFABRIC. Neue Kopftuchkollektionen, auch „tulips“ genannt, wurden entworfen. Unter dem Motto „it´s a tulip – and a tichel – and a turban“ entstand 2015 das Workshop Format „Stoff auf dem Kopf“, welches bis heute über 130 Mal in Museen und Kulturhäusern durchgeführt wurde. Seit 2017 hat OOFABRIC im Rahmen von „Stoff auf dem Kopf“ das Thema Inklusion / Bewusstseinsbildung in seine Workshops aufgenommen. Im MFA Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München und tim (Textil- und Industriemuseum Augsburg) ist das Projekt ständig vertreten. Zudem gab es Gastauftritte in den Kammerspielen München / Welcome Café, im MUCCA München, im Märkischen Museum Berlin, im Staatsschauspiel Dresden / Montagscafé, im Stadtmuseum Dresden und jetzt auch im Militärhistorisches Museum des Bundeswehr Dresden.

Hannes Hein (*1956) studierte Soziologie sowie Vor- und Frühgeschichte.
Angela Zacher (*1979) studierte Medienwissenschaften, Medienpädagogik und Amerikanistik.

Stephan Hoffmann, M.A.

Stephan Hoffmann arbeitete nach seinem Philosophiestudium von 2000 bis 2005 am Theater an der Parkaue, dem Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin. 2005 bis 2010 war er Leiter der Theaterpädagogik am Dresdner Theater Junge Generation. In diese Zeit fielen auch die Gründung der tjg. Theaterakademie als dritte Sparte des Hauses sowie zahlreiche Beteiligungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen. Im Auftrag des Goethe-Institutes führte er internationale Workshops und Fortbildungen durch, u. a. in Kiew, Sydney und Kuala Lumpur. Bis 2012 war er Mitglied im Kulturbeirat der sächsischen Landeshauptstadt. Seit 2011 ist er Fachreferent für Kulturelle Bildung im Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, seit 2016 Leiter des Kulturhauptstadtbüros (Stabsstelle im Amt für Kultur und Denkmalschutz).

Dr. Jan Hüsgen

Jan Hüsgen studierte Geschichte und Politische Wissenschaft in Hannover. Nach dem Abschluss des Studiums war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt zur Nachsklavereigeschichte in der Karibik und Afrika beschäftigt. Im Anschluss an die Promotion folgte die Tätigkeit als Postdoktorand im Rahmen des Programms „Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa“ der VolkswagenStiftung. Nach der Beendigung seines Volontariats ist er seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig. Er hat mehrere Publikationen zur Missions- und Kolonialgeschichte veröffentlicht und war als Kurator maßgeblich für die Umsetzung der Ergebnisse des Forschungsprogramms „Europa/Welt“ in eine Ausstellung verantwortlich.

Dr. Susanne Illmer

Susanne Illmer ist seit 2011 Leiterin der Abteilung Wissenschaft/Veranstaltungen am Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Nach dem Studium der Germanistik, Literaturwissenschaft und Geschichte an der Technischen Universität Dresden war sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte und wurde 2007 mit einer Arbeit über Konstellationen von Macht und Verführung promoviert. Im Anschluss war sie als freie Mitarbeiterin am Deutschen Hygiene-Museum tätig, bevor sie zwischen 2009 und 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dresden, später an der Universität Bonn in dem DFG-Projekt „Realistische Anthropologie. Konstellationen zwischen realistischer Prosa und der Wissenschaft vom Menschen“ wurde.

Jana Kocourek

Jana Kocourek leitet die Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Landeskunde der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitäts-bibliothek Dresden. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung von Handschriften und Drucken und ihrer freien Nutzung als Volltexte kommt der Erschließung der Objekte (Bände), der individuellen Provenienzen und ihrer spezifischen Sammlungszugehörigkeit besondere Bedeutung zu.

Prof. Dr. Gilbert Lupfer

Gilbert Lupfer, geboren 1955 in Stuttgart, studierte Kunstgeschichte, Geschichte, Empirische Kulturwissenschaften und Romanistik in Tübingen und Berlin und wurde 1995 in Tübingen promoviert. Die Habilitation erfolgte 2002 in Dresden. Seit 2008 ist er Leiter des Provenienzforschungs-, Erfassungs- und Inventurprojekts DAPHNE der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Seit 2013 leitet er außerdem die neu ein-gerichtete Abteilung für Forschung und wissenschaftliche Kooperation der SKD. Er war bis März 2017 stellvertretender Vorsitzender des Beirats der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg und ist seit April 2017 wissenschaftlicher Vorstand dieser Institution. Weiterhin ist er Mitglied des Beirats der Kustodie der TU Dresden. Seit 2007 ist er apl. Professor für Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden; außerdem lehrt er an der Dresden International University (DIU).

Felicitas von Mallinckrodt, Dipl. KuWi, M.A.

Felicitas von Mallinckrodt studierte Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien (Schwerpunkt Regionalwissenschaften Spanien/ Latein-amerika) an der Universität Passau sowie Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin. Sie war zunächst im Auswärtigen Amt als externe Referentin für die Förderung und Umsetzung außenkulturpolitischer Projekte zuständig, bevor sie 2009 an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Projektmanagerin im Bereich Internationale Zusammenarbeit tätig wurde. Seit 2012 ist sie an der TU Dresden als wissenschaftliche Koordinatorin für die Konzeption und Durchführung der Henry Arnhold Dresden Summer School verantwortlich. Seit 2017 leitet sie darüber hinaus die wissenschaftliche Kommunikation des Mercator Forums Migration und Demokratie (MIDEM).

Maria Migawa, M.A.

Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Dresden absolvierte Maria Migawa ein Volontariat am Museumsberg Flensburg. Als Kuratorin der Ausstellung „[un]beteiligt. Kunst im Dritten Reich. Aus der Sammlung des Museumsberg Flensburg“ untersuchte sie die Geschichte und Ausstellungstätigkeit der Institution. Seit März 2018 ist sie als wissenschaftliche Assistentin (Elternzeitvertretung) in der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig.

Dr. Schoole Mostafawy

Schoole Mostafawy wurde 1965 geboren und ist Deutsch-Iranerin. Seit 1981 in Deutschland, studierte sie Kunstgeschichte, Vorderasiatische und Klassische Archäologie in Frankfurt. Zunächst als Redaktionsassistentin beim C.H. Beck Verlag tätig, ist sie seit 2004 wissenschaftliche Angestellte des Badischen Landesmuseums. Die Stelle als Leiterin des Referats „Außereuropäische Kunst- und Kulturgeschichte“ bekleidet sie seit 2008, seit 2012 ist sie auch Leiterin des Gesamtreferats Kunst- und Kulturgeschichte. Mehrere Sonderausstellungen wurden unter ihrer Projektleitung realisiert. Auf breites Interesse stieß ihre Ausstellung „Das fremde Abendland? Orient begegnet Okzident von 1800 bis heute“. 2013 kuratierte sie die epochen- und kulturübergreifend komparistische Sammlungsausstellung „WeltKultur / Global Culture“, die sich der Aussagekraft des kulturellen Austauschs und damit der Verflechtung von Kulturen widmet. Vorträge hierzu, etwa am Kunsthistorischen Institut in Florenz oder im Humboldt Lab in Berlin, folgten. Auch führte der innovativ-transkulturelle Ansatz u. a. zu einem Beitrag in der Publikation „Experimentierfeld Museum“ (2014).

Martin Munke, M.A.

Martin Munke studierte Geschichte und Europäische Integration mit Schwerpunkt Ostmitteleuropa in Leipzig, Chemnitz und Prag. Von 2011 bis 2016 war in Forschung und Lehre an der Technischen Universität Chemnitz tätig, mit Schwerpunkt auf den deutsch-tschechischen, deutsch-polnischen und deutsch-russischen Beziehungen. Seit Juli 2016 leitet das Referat Saxonica der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Zudem ist er stellv. Leiter der Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Landeskunde der SLUB. Das
Landeskunde-PortalSaxorum konzipiert er als interaktive Plattform in enger Vernetzung mit Communities und Institutionen in Sachsen.

Valeska Neumann, M.A.

Valeska Neumann ist bei der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden als Assistentin des Vorstands tätig. Sie studierte Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und übernahm verschiedene koordinatorische Tätigkeiten wie 2012 die Projektassistenz der Konferenz „BONDS: Schuld, Schulden und andere Verbindlichkeiten“ (Haus der Kulturen der Welt/Berlin, Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Macho) und von 2013 bis 2014 die redaktionelle Betreuung der Publikation BONDS (hg. von Th. Macho, Fink 2014). Im Wintersemester 2014/15 war sie am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Von Januar bis Mai 2015 war sie an der Akademie Schloss Solitude Koordinationsstipendiatin für das „art, science & business-Programm“.

Prof. Dr. Ursula Rao

Ursula Rao ist Professorin für Ethnologie an der Universität Leipzig und leitet dort das Institut für Ethnologie. Ihre Forschung ist in Indien lokalisiert und beschäftigt sich mit der sozialen Gestaltung von Stadträumen. Sie bearbeitet Fragen von Digitalisierung und Verwaltung, Gentrifizierung, religiöser Nachbarschaft und medialen Diskursen. Ihr Interesse an Kunst und Museen hat sich 2014 in einer Ausstellung zum Thema „Vom Wissen der Objekte“ niedergeschlagen, die sie in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im GRASSI Museum für Völkerkunde in Leipzig verwirklicht hat. Als Stellverstretende Leiterin des Sonderforschungsprojektes „Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen“ beschäftigt sie sich außerdem aktuell mit der Frage, wie inklusives digitales Banking die Organisation von sozialen Beziehungen im Raum verändert. Einige aktuelle Publikationen sind der in diesem Jahr erscheinende Sammelband „Bodies as Evidence. Security, Knowlege and Power“ (Nov 2018, Duke University Press, zusammen mit Mark Maguire und Nils Zurawski); die Monographie „News as Cultures. Journalistic Practices and the Remaking of Indian Leadership Traditions“ (2010, Oxford: Berghahn) und der Aufsatz „Tolerated Encroachment Resettlement policies and the negotiation of the licit/illicit divide in an Indian metropolis“ (Cultural Anthropology 28: 760–779).

Thoralf Rauchfuß, M.A.

Thoralf Rauchfuß, geb. 1978, studierte Neuere und Neueste Geschichte und Politikwissenschaft an der TU Dresden. Seit 2012 ist er als freier wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Ausstellung und Forschung für das Militärhistorische Museum der Bundeswehr tätig und wirkte hier an der Sonderausstellung „Schlachthof 5“ sowie der Neukonzeption der Dauerausstellung des MHM im Neuen Zeughaus auf der Festung Königstein mit. Bei der Sonderausstellung „Gewalt und Geschlecht“ war er unter der Leitung von Dr. Gorch Pieken für den Prolog und Bereich 2 „Herrschaftsmacht, Selbstermächtigung und militärisches Gewalthandeln“ (von Frauen) zuständig. Derzeit begleitet er als militärhistorischer Berater die Neukonzeption der Dauerausstellung in der Festung Dresden für die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH und überarbeitet die Endfassung der Dauerausstellung Neues Zeughaus Königstein.

Dr. Carola Rupprecht

Carola Rupprecht leitet seit 2012 die Abteilung Bildung und Vermittlung im Deutschen Hygiene-Museum. Nach einem Studium von Germanistik und Romanistik in Berlin promovierte sie zum Thema „Museumspädagogik und Fremdsprachendidaktik. Empirische Untersuchungen am Beispiel von Kunstmuseen“. Sie arbeitete als Kunstvermittlerin, Seminar- und Projektleiterin in zahlreichen Museen, für das Goethe-Institut Berlin sowie für das Sächsische Staatsministerium für Kultus. Von 2012 bis 2016 war sie zweite Vorsitzende des Länderverbandes Museumspädagogik Ost e. V.

Susanne Schilling, M.A.

Susanne Schilling war bis August 2018 Assistentin des Vorstands der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden (Elternzeitvertretung). Sie studierte Kunstgeschichte, BWL sowie Medien- und Kommunikations-wissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach ihrer Tätigkeit für das Neue Kommunale Finanzmanagement Leipzig (Erfassung und Bewertung kommunaler Kunstgegenstände) am Grassi Museum für Angewandte Kunst (2010/11) absolvierte sie von 2011 bis 2013 ein wissenschaftliches Volontariat am Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund und war anschließend von 2014 bis 2016 an der Universität Augsburg Leiterin des interdisziplinären und internationalen EU Kultur Projektes „EuroVision – Museums Exhibiting Europe“ (EMEE). Bei den zahlreichen im Rahmen dieses Projektes erschienenen Publikationen ist sie Autorin und Mitherausgeberin.

Michael Schindhelm

Michael Schindhelm (*1960 in Eisenach) ist nach seinem Studium der Quantenchemie in Voronezh, UdSSR, als Schriftsteller, Filmemacher und Kurator tätig. Er war künstlerischer Direktor und Intendant des Theater Basel sowie Gründungsdirektor der Berliner Opernstiftung und der Dubai Culture & Arts Authority. Als Kulturberater engagiert er sich seit 2009 in Dubai, Muscat, Hong Kong, Beijing, Moskau, Zürich, Singapur und Berlin. 2016 ist sein Dokumentarfilm „The Chinese Lives of Uli Sigg“ erschienen. Zu seinen Büchern zählen Walter Spies – Ein exotisches Leben (2018) und Letzter Vorhang (2017). In Dresden kuratiert er die Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“.

Christina Schneider, M.A.

Christina Schneider, geboren in Dresden, studierte bis 2006 Germanistik, Fennistik, Kommunikationswissenschaften und Erwachsenenbildung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald sowie an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Nach Abschluss des Studiums absolvierte sie ein zweijähriges Volontariat im Sachbuchlektorat der Münchner Verlagsgruppe Droemer Knaur und wechselte anschließend innerhalb des Unternehmens in die Presseabteilung. Dort verantwortete sie sieben Jahre lang die Autorenveranstaltungen im Sachbuch. Seit Juni 2017 ist sie als Veranstaltungsmanagerin bei der Sächsischen Landesbibliothek – Staats und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) angestellt und dort für die Koordination und Konzeption der Publikumsveranstaltungen zuständig.

Dr. Philipp Schorch

Philipp Schorch ist Leiter für Forschung an den Museen für Völkerkunde Leipzig, Dresden und Herrnhut der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie Honorary Fellow am Alfred Deakin Institute for Citizenship and Globalisation, Deakin University, Australien. Seinen PhD erhielt er von der Victoria University of Wellington, Aotearoa New Zealand, und hielt fellowships am Lichtenberg-Kolleg – Institute of Advanced Study, Georg-August-University Göttingen, und an der LMU München (Marie Curie, European Commission). Er ist Mitherausgeber von „Transpacific Americas: Encounters and Engagements between the Americas and the South Pacific“ (Routledge, 2016) und „Curatopia: Museums and the Future of Curatorship“ (Manchester University Press, 2018).

Gisela Staupe, M.A.

Gisela Staupe ist seit 1999 stellvertretende Direktorin sowie Museums- und Ausstellungsleiterin des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Sie studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik in Münster und Berlin. Sie war bis 1999 als Kuratorin tätig, u. a. „Anna Louise Karschin – Dichterin für Liebe, Brot und Vaterland“ (Berlin 1991); „Unter anderen Umständen. Zur Geschichte der Abtreibung“ (Dresden 1993); „Die Pille – Von der Lust und von der Liebe“ (Dresden 1996); „Der (im-)perfekte Mensch. Vom Recht auf Unvollkommenheit“ (Berlin 2002), „Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt“ (Dresden 2014). Ab 2009 nahm sie Lehrtätigkeiten an verschiedenen Hochschulen auf. Publikationen u. a.: „Das Museum als Lern– und Erfahrungsraum. Grundlagen und Praxisbeispiele“ (Köln 2012); „Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt. Ein Lesebuch“ (Konstanz 2014).

Wiss. OR´in Avgi Stilidis

Avgi Stilidis studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Sie war freie Mitarbeiterin der Museumspädagogik am Deutschen Historischen Museum und wissenschaftliche Volontärin am Deutschen Technikmuseum Berlin in der Abteilung Bildung. Von 2006 bis 2008 war sie freie Mitarbeiterin in der Projektgruppe zur Neukonzeption des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr (MHM) und kuratierte u. a. den Ausstellungsbereich „Krieg und Spiel“ der Dauerausstellung. Seit 2008 ist sie Leiterin der Museumspädagogik im Bereich Ausbildung am MHM.

Prof. Dr. Barbara Vinken

Barbara Vinken ist seit 2004 Professorin für Allgemeine Literatur-wissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). 1989 in Konstanz und 1991 in Yale promoviert, habilitierte sie sich 1996 in Jena. Bevor sie an die LMU wechselte, folgte sie Rufen auf die romanistischen Lehrstühle in Hamburg und Zürich. Sie war Gastprofessorin an der New York University (zuletzt 2012), der Humboldt-Universität zu Berlin, der EHESS Paris, der Université Michel de Montaigne in Bordeaux, der Johns Hopkins University in Baltimore, der FU Berlin, am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin (ZfL), an der Venice International University (VIU) und an der University of Chicago. 2012/2013 verbrachte Barbara Vinken mit einem Senior Researcher in Residence Fellowship am Center for Advanced Studies der LMU München, 2015 war sie Visiting Fellow am Neubauer Collegium for Culture and Society der University of Chicago. Nachdem sie 2015/2016 am Wissenschaftskolleg zu Berlin (WIKO) forschte, verbrachte sie 2017 Aufenthalte als Harris Distinguished Visiting Professor am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire und als Georges Lurcy Visiting Professor an der University of Chicago sowie als Professeur invité der Laboratoires d’Excellence (labex) TransferS an der École normale supérieure (ENS), Paris. Barbara Vinken schreibt regelmäßig für DIE ZEIT, Neue Zürcher Zeitung, Harper’s Bazaar und das Philosophie Magazin. Zudem ist sie regelmäßig in der Sendung „Buchzeit“ bei 3Sat zu sehen; ihre Radiokolumne „Stilfältig“ wird immer mittwochs im Nordwestradio ausgestrahlt.

Prof. Klaus Vogel

Klaus Vogel ist Direktor des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Nach dem Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und der Erziehungs-wissenschaft war er als Freiberufler für Museen tätig. Nach einer Position im Verbandsmanagement wechselte Klaus Vogel 1991 an das Deutsche Hygiene-Museum, zuerst als Ausstellungsleiter, dann als Direktor. Das Museum profilierte sich seit der deutschen Wiedervereinigung durch seine großen Sonderausstellungen, aber auch durch seine seit 2005 fertiggestellte neue Dauerausstellung sowie ein breites Programm wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen. Seit 2007 ist Klaus Vogel als Honorarprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden tätig.

Prof. Dr. Hans Vorländer

Hans Vorländer (*1954) studierte Politische Wissenschaft und Rechts-wissenschaften an den Universitäten Bonn und Genf. Er wurde 1980 an der Universität Bonn mit der Arbeit „Verfassung und Konsens“ (Berlin 1981) promoviert. 1984/85 war er John F. Kennedy Memorial Fellow sowie 1986/87 Research Associate an der Harvard University, Cambridge, USA. Die Habilitation erfolgte 1991 („Hegemonialer Liberalismus“, Frankfurt a. M. 1997). Seit 1993 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden. 1997 war er Gründungsmitglied und seit 2000 stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“. Von 2000 bis 2009 war er Projektleiter am Europäischen Graduiertenkolleg 625 an der TU Dresden und der École Pratique des Hautes Études (EPHE), Paris. 2002 und 2006 war Vorländer Gastprofessor an der EPHE in Paris, 2010 an UNAM und ITAM in Mexico City, später dann auch in Turin und Bologna. Er war Gründer und Sprecher des SFB 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“ (2009–2014) und ist Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung, des Mercator Forums Migration und Demokratie (MIDEM) sowie der Henry Arnhold Dresden Summer School.

Oberst Dr. Armin Wagner

Armin Wagner (*1968) ist Historiker und Offizier. Er studierte Geschichts-wissenschaft, Pädagogik und Internationale Beziehungen in Hamburg und wurde 2001 an der Universität Potsdam promoviert. Verwendungen führten ihn ans Militärgeschichtliche Forschungsamt (Potsdam), die Offizierschule des Heeres (Dresden), das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (Hamburg) sowie zum Bundespräsidialamt und an das Bundesministerium der Verteidigung (Berlin). 2008/09 nahm er am UN-Einsatz im Sudan (Khartum/Juba) teil. Er ist Absolvent des Baltic Defence College (Tartu/Estland, 2016). Seit März 2017 ist er Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr (Dresden). Er ist Autor zahlreicher Publikationen u. a. zur Geschichte der Weimarer Republik, zur DDR-Geschichte, zur Bundeswehr und insbesondere zur Geschichte der geheimen Nachrichtendienste im 20. Jahrhundert.

Dr. des. Frauke Wetzel

Frauke Wetzel ist Kulturwissenschaftlerin und Kulturmanagerin. Sie arbeitete sechs Jahre in der Tschechischen Republik, u. a. für das Collegium Bohemicum und die Gedenkstätte Theresienstadt/Terezín. Sie promovierte zum nordböhmischen Grenzgebiet nach 1945. Seit 2004 bietet sie für verschiedene Träger Bildungsreisen und Seminare an. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Passau entwickelte sie grenzüberschreitenden Geschichtsunterricht und unterrichtete an einem Gymnasium. Frauke Wetzel arbeitete für das Festival „Politik im Freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung und ist seit 2013 für Audience Development, Netzwerke und Kulturelle Bildung in HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste zuständig.

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